Gesundheit solidarisch gestalten – auch für Langzeitarbeitslose

CARDEA 2.0 beteiligte sich am Kongress Armut und Gesundheit 2017

DSC 0591Mehr als 2 000 Teilnehmende kamen in diesem Jahr zum Kongress Armut und Gesundheit an die TU Berlin um sich über aktuelle Themen aus dem Bereich „Public Health“ zu informieren – über 30 von ihnen fanden am Freitag, den 17. März 2017 den Weg zum Learning Café des Projekts CARDEA 2.0. Sie lernten praktische Erfahrungen und Methoden zur Gesundheitsförderung bei Langzeitarbeitslosen in Thüringen kennen und diskutierten in Kleigruppen unter anderem über die Fragen, wie die Eigenverantwortung zu gesundheitsförderlichen Verhalten bei Langzeitarbeitslosen gestärkt werden kann und wie Arbeitgeber für die Einstellung von Arbeitslosen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sensibilisiert werden können.

Besonders der Stärkung des Selbstwertes und der Wertschätzung bei erwerbslosen Frauen und Männern sowie ihren Kindern wurde Beachtung geschenkt. Es sei wichtig, sie an ihre persönlichen Stärken und Erfolgen zurück besinnen zu lassen, sie in ihren Ressourcen zu befähigen und in ihren Ambivalenzen ernst zu nehmen. CARDEA 2.0 ist mit der Entwicklung und Etablierung der Gesundheitsmodule zur Ressourcenstärkung und Stressbewältigung deshalb auf einem vorbildlichen Weg. Um diesen jedoch noch effektiver gehen zu können, wurden Kooperationsgespräche mit den Kollegen des PARITÄTISCHEN Nordrhein-Westfalens vereinbart.

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