Fortbildung "Wie bleibe ich gesund und kraftvoll trotz täglicher Beziehungsarbeit?"

CARDEA 2.0 Fortbildung "Wie bleibe ich gesund und kraftvoll trotz täglicher Beziehungsarbeit?"Zur zentralen und bedeutsamen Fragestellung „Wie bleibe ich gesund und kraftvoll trotz täglicher Beziehungsarbeit?“ tauschten sich am Mittwoch, den 31. August 2016, 14 Thüringer Integrationsfachkräfte aus den LAP-, TIZIAN- und TIZIAN plus- Projekten mit dem Kommunikationstrainer Michael Hock aus. Die Arbeit im sozialen Bereich nimmt in ihren Anforderungen und Belastungen ständig zu. Emotionale Erschöpfung, Burn Out oder sogar Depressionen sind bekannte und riskante Folgen, vor denen es sich lohnt zu schützen.

So konnten im Rahmen des Seminars Methoden zur Stärkung und Aktivierung der körperlichen und psychischen Ressourcen erarbeitet sowie eigene Denk- und Handlungsmuster hinterfragt und überdacht werden.

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Impressionen zum Fachtag "Chancen nutzen – Psychosoziale Gesundheit in der Integrationsarbeit Erwerbsloser" am 02.06.2016 in Erfurt

DSCN1786Erfurt. Die Thüringer Politik will sich des Themas Gesundheit von Arbeitslosen stärker als bisher annehmen. Das sicherte die Staatssekretärin im Sozialministerium, Ines Feierabend, bei einem Fachtag des Projektes Cardea 2.0 im Erfurter Landtag zu. „Psychosozialer Stress und gesundheitliche Beschränkungen hemmen die Arbeitssuche“, sagte Feierabend zur Eröffnung des Fachtages. Sie sprach von einem „Teufelskreis“ aus Krankheit-Arbeitslosigkeit und sich verstärkender Krankheit. Ebenso wie Reinhard Müller, der Landesgeschäftsführer des PARITÄTISCHEN, rief sie dazu auf, die Chancen zur Integrationsfähigkeit von Langzeitarbeitslosen durch eine Verbesserung ihrer psychosozialen Gesundheit zu nutzen und auch hier die Akteure mehr untereinander zu verknüpfen. Auch in der neu konstituierten Thüringer Gesundheitskonferenz wird dieses Thema eine wichtige Rolle spielen, so Feierabend. Mehr als 120 Interessierte nahmen an dem Fachtag teil. Lesen Sie die ausführliche Pressemitteilung des PARITÄTISCHEN Landesverbandes unter folgendem Link.

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Kinderarmut - Risiko für Kindergesundheit?

KinderarmutWenn Mütter und Väter langzeitarbeitslos sind, sind nicht nur sie unter den von Armut bedrohten Lebenslagen betroffen. Leidtragende sind oft auch ihre Kinder, denn die Problemlagen wirken sich ebenso auf ihre Entwicklungsbedingungen aus. In Thüringen leben mehr als 48.000 Kinder unter 18 Jahren in Familien, die Grundsicherungsleistungen erhalten. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Kinder meist neben sinkenden Bildungschancen auch gesundheitliche und soziale Entwicklungshemmnisse aufweisen.

Das ist das Thema unseres Fachtags am 19. September 2017 in Neudietendorf. Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier.

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Modulschulung "Gesprächsleitfaden" am 16.06.2016 in Suhl

DSC05032 ichGemeinsam mit der GFAW Regionalkoordination Südwestthüringen lud das Team CARDEA dazu ein, das Modul Gesprächsleitfaden ausführlich kennen zu lernen, auf eine Auswahl an Instrumenten einzugehen und diese in einer Art "Selbsterprobung" kennen zu lernen. Dabei nutzten interessierte LAP-Träger und Jobcenter-Mitarbeiter die Möglichkeit der Teilnahme.

Ziel war hierbei die Reflexion der Durchführung und wie es sich anfühlt, diese Übungen anzuwenden. Somit gelang es, sich in die Zielgruppe hinein zu versetzen und gedanklich selbst als Kunde der Jobcoaches oder IntegrationsberaterInnen zu agieren. Weitere Informationen zu den Modulen samt der Möäglichkeit, diese als PDF zur Eigennutzung herunter zu laden, finden Sie hier.

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Veranstaltungen CARDEA bis 31.12.2015

Regionale Werkstätten mit Erfahrungsaustausch am 23.09. (Jena), 28.10. (Meiningen) und 18.11. 2015 (Neudietendorf)!

Es gibt Situationen im Arbeitsalltag, die an persönliche und professionelle Grenzen führen; Situationen, die dem eigenen Selbstverständnis zuwiderlaufen; Situationen, in denen man sich fachlichen Austausch mit Gleichgesinnten wünscht.

Im zweiten Halbjahr 2015 konnten wir für die Projekte LAP und TIZIAN gemeinsame Erfahrungsaustausche in Form einer Werkstatt anbieten, die diese Diskrepanzerfahrungen aufnahmen. In Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e. V. (AGETHUR) führten wir die Werkstatt unter dem Motto „Alles eine Frage der Haltung?!" in drei der vier Planungsregionen Thüringens durch.

Im Vordergrund der regionalen Treffen stand, den TeilnehmerInnen eine Möglichkeit zum fachlichen Austausch in einem organisierten und moderierten Raum anzubieten. Zugleich bot der Erfahrungsaustausch eine Plattform, voneinander und miteinander zu lernen, Neues kennenzulernen sowie den Berufsalltag als auch die eigene Rolle als Integrationsbegleiter zu reflektieren. Dabei wurden Ressourcenorientierung, Wertschätzung sowie Ansätze der Beteiligung (Partizipation) und Stärkung der individuellen Fähigkeiten (Empowerment) thematisiert. Neben weiteren methodischen Zugängen wurde die Kollegiale Fallberatung als gutes Werkzeug für Reflexion und die Entwicklung von Lösungsstrategien angeboten. Weiterhin gingen wir auf individuelle Bedarfe in den Regionen ein.

Ziel war es, sich wieder seiner eigenen (professionellen) Stärken und Werte bewusst zu werden, um gestärkt in den Berufsalltag mit all seinen Schwierigkeiten zurück zu gehen.

 

„Diversitätsbewusste Beratung" am 29.10. und 30.10.2015 in Neudietendorf

Welche Unterstützung, welches Wissen und welche Reflexionsräume brauchen Fachkräfte, die in der Beratung von Menschen mit Langzeitarbeitslosigkeit tätig sind? Für Beratende ist es herausfordernd, Menschen in diesen Lebenssituationen unterstützend und stärkend zur Seite zu stehen, abwertende Zuschreibungen und strukturelle Diskriminierung im Blick zu haben und mit den eigenen Ressourcen achtsam umzugehen.

Die Fortbildung gab Anlass sich mit Hilfe des Dialogischen Reflexionsansatzes und des bereits vielseitig erprobten Anti-Bias-Ansatzes dem Phänomen der sozialen Diskriminierung gemeinsam zu nähern. Dabei wurden vor allem die Wirkungen und Ursachen abwertender Zuschreibungen in Bezug auf Langzeitarbeitslose in den Blick genommen. Die Teilnehmer sollten erkennen, welchen Einfluss ihre eigene Haltung, Einstellung und Bewertung auf die Beratungsarbeit hat. Mittels theoretischer Impulse, biographischer Reflexionen und kollegialer Fallarbeit konnten verschiedene Perspektiven auf Diskriminierung und Diversität eingenommen und neue Arbeitsformen eingeübt werden.

Durch die genannten selbstreflexiven Zugänge und Methoden konnten anhand von persönlichen Anliegen sowie praxisbezogenen Fallbeispielen individuelle Deutungen und Einstellungen in Bezug auf die eigene Zielgruppe und Rolle reflektiert und lösungsorientiert bearbeitet werden. Dabei wurde diese stark praxisbezogene Beschäftigung mit der Analyse aktueller sozialer und gesetzlicher Rahmenbedingungen verknüpft. Das Seminar bot Raum für kollegialen Austausch, Praxisanalyse und Entwicklung von tragfähigen Handlungskonzepten.

Die zweitätige Fortbildung fand in Neudietendorf in Zusammenarbeit mit dem Projekt „Perspektivwechsel Plus" der ZWST e. V. statt.

 

Stressbewältigungsseminar mit den Unstrut-Lamas am 24.09.2015 in Herbsleben

Warum sind Lamas einfach nicht gestresst, wir Menschen aber schon? Diese und ähnliche Fragen wurden unter dem Motto „Stressbewältigung mal anders: Entschleunigung leicht gemacht mit den Unstrut-Lamas" beantwortet. Das Seminar wurde durch Dipl.-Sozialpädagogin Alina Kroll durchgeführt.

Wie auch schon im 1. Halbjahr luden die Unstrut-Lamas in das schöne Unstrut-Hainich-Land ein. Diesmal stand das Thema Stress sowie die Beschäftigung mit seinen Auswirkungen auf unser Leben im Vordergrund des Seminartages. Unterstützung bekamen die TeilnehmerInnen in diesem Prozess von den Lama-Wallachen Cäsar, Max und Pasco.

Das Seminar bestand aus einer geführten Wanderung sowie einem kurzen theoretischen Input. Während der begleiteten Wanderung lernten wir vom Lama und versuchten die Gelassenheit der Lamas auf unser Leben zu übertragen. Denn Lamas sind die wahren Meister der Ruhe und Gelassenheit. Nicht wir geben ihnen unser Tempo vor - sondern andersherum. Es war eine neue, andere Erfahrung, sich einfach mal auf die Lama-Geschwindigkeit einzulassen. Schritt für Schritt, einfach gehen, einfach atmen - Einfach SEIN! Nebenbei lehrten uns die Lamas Achtsamkeit.

Während am Vormittag die Praxis der Selbsterfahrung im Vordergrund stand, lag der Schwerpunkt am Nachmittag in einer theoretischen Untersetzung. Dabei wurden die Erfahrungen des Vormittages reflektiert sowie Entspannungs-übungen und Entspannungsfaktoren besprochen.

 

„Abgestellt und abgehängt?! Möglichkeiten der beruflichen Integration von langzeitarbeitslosen Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen“ am 16.06.2015 in Neudietendorf

Es ist ein ernstes Problem: die berufliche Integration von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen stellt sich derzeit als äußerst schwierig dar. Oftmals werden diese ausgegrenzt. Die Gründe: die rasanten Veränderungen der Arbeitswelt, die Rationalisierung von Arbeit und die damit verbundenen erhöhten Anforderungen an die Arbeitnehmer sowie die Flexibilisierung von Arbeit. Auf der anderen Seite ist eine sinnstiftende und kontinuierliche Aufgabe und Beschäftigung ein wesentlicher Faktor für die Gesundheit von Menschen. Um die Fragen, welche Angebote es aktuell für die Betroffenen gibt und wie sich deren Integration gestaltet, drehte sich die Fachveranstaltung des Projektes CARDEA des PARITÄTISCHEN Thüringen am Dienstag, 16. Juni 2015 im Haus der PARITÄT in Neudietendorf.

Der Arbeitsmarktexperte aus dem Thüringer Arbeitsministerium, Prof. Michael Behr, sowie Dirk Bennewitz vom Trägerwerk Soziale Dienste in Thüringen haben die Impulsreferate gehalten. Im Anschluss an die Referate traten die 50 TeilnehmerInnen in einen fachlichen Austausch zu den Themen „Herausforderungen für mich als BeraterIn, Organisation/Unternehmen und Region/Netzwerk“.

Dokumentation zum Fachtag

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