„Armut hat ein spezifisches Kindergesicht“ – Fachtag von CARDEA 2.0 zeigt: An vielen Stellschrauben muss gedreht werden

KinderarmutErfurt, 21. September 2017.  „Armut hat ein spezifisches Kindergesicht“. Susanne Borkowski sagt das, die Geschäftsführerin des Vereins KinderStärken e.V. Und dieses Gesicht hat viele Facetten. Arme Kinder leben in beengten Wohnverhältnissen, können kaum in Urlaub fahren, können ihre Freunde nicht nach Hause zum Essen einladen, haben teilweise keine ausreichende Kleidung wie beispielsweise im Winter und leiden auch gesundheitlich. All das kam bei einem Fachtag des ESF-geförderten Projektes Cardea 2.0 zum Thema Kinderarmut und ihre gesundheitlichen Folgen zur Sprache.

„Jedes Kind hat das Recht, gesund aufzuwachsen, unabhängig von seiner Herkunft“, so Thüringens Sozialministerin Heike Werner. Und 50.000 Kinder, die in Thüringen an oder unterhalb der Armutsschwelle leben, seien 50.000 Kinder zu viel, so die Ministerin.

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Was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?

20170830 123107Vier Fragen, die helfen, belastende Gedanken aktiv zu bewältigen, spielten die zentrale Rolle zur Fortbildung "Belastende Gedanken" am 30. August 2017 in Neudietendorf. Die Sozialpädagogin Annegret Volkmuth hat die Methde "The Work" der Amerikanerin Byron Katie genutzt, um den 14 anwesenden LAP, TIZIAN und TIZIAN plus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Strategie aufzuzeigen, sich von belastenden Gedanken und unguten Gefühlen zu befreien. 

Die Rückmeldungen sind recht positiv zu bewerten, sodass eine Vertiefung der Inhalte angestrebt ist.

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